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Drachen am Himmel, Zuckerwatte in der Hand: Wildenbruch feiert den Herbst

vor 2 Minuten
2 Min. Lesezeit

Wildenbruch – Erst sah es nicht nach Festwetter aus, doch dann kamen die Sonne und Feierstimmung: Beim Wildenbrucher Drachenrummel füllte sich das Gelände der Freiwilligen Feuerwehr mit unzähligen Besuchern. Besonders Familien nutzten den Nachmittag zum Spielen, Naschen und Drachensteigen lassen – bevor das gemeinsame Feuer den Abend einläutete.



Auf dem nahegelegenen Feld richteten sich die Blicke nach oben: Zahlreiche Kinder und Eltern ließen ihre Drachen steigen. Wer zwischendurch wieder festen Boden unter den Füßen beziehungsweise Lust auf die nächste Runde Toben hatte, konnte sich auf der Hüpfburg austoben. Am Glücksrad lockten Gewinne, vor dem Feuerwehrgebäude warteten Feuerwehrautos darauf, von neugierigen Kindern angeschaut zu werden.


Auch selbst gebastelte Drachen hatten ihren großen Auftritt: Der Grundschulförderverein bot direkt auf dem Gelände das traditionelle Drachenbasteln an. Zahlreiche Kinder machten mit und gestalteten ihre eigenen bunten Werke. Zum Abschluss prämierte eine Jury die drei schönsten Drachen.


Die Fördervereine der Feuerwehr und der Grundschule Wildenbruch hatten das Herbstfest gemeinsam organisiert. Wie viel dabei durch das Zusammenspiel der Dorfgemeinschaft möglich wird, zeigte sich auf dem gesamten Gelände.



Mehr Kuchen als in den vergangenen Jahren

Schon die Kuchenauswahl machte deutlich: Hier hatten viele mit angepackt. Nach Angaben des Schulfördervereins gab es deutlich mehr Kuchen als in den vergangenen Jahren. Dazu kamen kandiertes und schokoladenüberzogenes Obst, frisch gebackene Waffeln und Zuckerwatte. Wer es lieber herzhaft mochte, wurde am Bratwurststand der Feuerwehr fündig.


Auch die Getränkeversorgung verteilte sich auf mehrere Schultern. Die Freiwillige Feuerwehr betrieb einen der Stände, Mitglieder des örtlichen Fastnachtsclubs unterstützten an einem weiteren. So wurde aus dem Gelände rund um die Feuerwache ein Treffpunkt, an dem Familien gemeinsam Zeit verbrachten und Nachbarn miteinander ins Gespräch kamen.


Feuerwehr zum Anschauen und Fragenstellen

Die Feuerwehr gehörte an diesem Nachmittag natürlich auch selbst zum Programm. Während draußen die Fahrzeuge die Aufmerksamkeit der Kinder auf sich zogen, ging es im Feuerwehrhaus um die Themen Feuerwehr und Feuer. Dort konnten die jungen Besucher mit Feuerwehrvertretern aus Potsdam-Mittelmark ins Gespräch kommen.



Zum Abend wurde es draußen besonders stimmungsvoll: Die Wildenbrucher Freiwillige Feuerwehr entzündete ein großes gemeinsames Feuer. Für die Kinder gab es außerdem eine kleine Feuerschale, an der sie Stockbrot und Marshmallows backen konnten. Nach Drachensteigen, Hüpfburg und süßen Leckereien fand das Fest damit einen passenden herbstlichen Abschluss.


MIR half bei Waffeln und Zuckerwatte

Auch die Michendorfer Rundschau packte mit an. Die MIR betreute einen Stand für Waffeln und Zuckerwatte mit. Die Zuckerwattemaschine und Unterstützung stellte der Förderverein der Grundschule Wildenbruch bereit. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Waffeln und Zuckerwatte kommen den beiden Fördervereinen zugute.


Für die MIR war es damit ein Nachmittag mitten im Dorfleben – als Berichterstatter und als Helfer. Im Mittelpunkt aber standen die vielen Familien, die das Fest besuchten, und die Ehrenamtlichen, die es gemeinsam auf die Beine gestellt hatten. Und das Wetter? Das hatte nach dem wenig vielversprechenden Tagesbeginn am Ende doch noch seinen Teil beigetragen.



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