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Energiebericht zeigt erste Erfolge auf – Gemeinde spart mehr als 138.000 Euro

Michendorf - Die Gemeinde Michendorf zieht eine erste positive Bilanz ihres kommunalen Energiemanagements. Wie aus dem jetzt vorgelegten Energiebericht der Gemeinde Michendorf für die Jahre 2020 bis 2024 hervorgeht, konnten Strom- und Wärmeverbrauch in zahlreichen kommunalen Einrichtungen deutlich gesenkt werden.


Demnach sank der Stromverbrauch der Gemeinde im Vergleich zu 2020 um rund 35 Prozent – von mehr als 1,2 Millionen Kilowattstunden auf rund 782.000 Kilowattstunden.

Allein dadurch wurden im Jahr 2024 laut Bericht rund 119.700 Euro eingespart.


Auch beim Wärmeverbrauch verzeichnet die Gemeinde einen Rückgang um etwa acht Prozent. Hier summierten sich die Einsparungen zuletzt auf rund 18.500 Euro. Insgesamt konnten damit gegenüber 2020 rund 138.169 Euro an Kosten vermieden werden.


LED-Umrüstung brachte größten Effekt

Besonders deutlich zeigen sich die Einsparungen bei der Straßenbeleuchtung. Durch die umfassende Umrüstung auf LED-Technik sank der Stromverbrauch dort laut Bericht um fast 58 Prozent gegenüber 2020. Insgesamt wurden nach Angaben der Verwaltung rund 2.000 Leuchtmittel modernisiert.


Auch Photovoltaikanlagen spielen inzwischen eine immer größere Rolle. Anlagen wurden unter anderem auf dem Gemeindezentrum Langerwisch, der Kita Löwenzahn, dem Rathaus, der Kita Wirbelwind, der Sporthalle der Grundschule Michendorf sowie am Vereinsheim Hellerfichten installiert.


Laut Bericht verfügt die Gemeinde mittlerweile über Photovoltaikanlagen mit einer Spitzenleistung von mehr als 206 kWp. Hinzu kommen Batteriespeicher und Blockheizkraftwerke.


Smarte Thermostate und Energiemanagement

Zur weiteren Senkung des Energieverbrauchs setzt die Gemeinde inzwischen auch auf digitale Steuerungssysteme. Ende 2024 wurden nach Angaben des Berichts 262 smarte Thermostate beschafft, die über das LoRaWAN-Netzwerk gesteuert werden können. Sie sollen helfen, Heizkosten effizienter zu steuern und Energieverluste schneller zu erkennen.


Zusätzlich nimmt Michendorf seit 2025 am kommunalen Energiemanagementsystem „Kom.EMS“ teil. Ziel ist es unter anderem, Energieverbräuche systematisch zu erfassen, Einsparpotenziale zu identifizieren und langfristig weitere Sanierungen vorzubereiten.


Vergleichbarkeit nur eingeschränkt möglich

Die Gemeinde weist im Bericht allerdings auch darauf hin, dass die Jahre nur bedingt miteinander vergleichbar seien. Sowohl die Corona-Pandemie als auch die Energiekrise ab 2022 hätten die Nutzungsbedingungen in Schulen, Kitas und Verwaltungsgebäuden erheblich verändert.


Gleichzeitig betont die Verwaltung, dass Energieeffizienz eine dauerhafte Aufgabe bleibe. Geplant seien unter anderem weitere energetische Sanierungen, eine verbesserte Datenerfassung sowie zusätzliche Investitionen in erneuerbare Energien.

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