MIR-Kummerkasten: Zu wenig Platz fürs Rad - Fahrradständer am Ärztehaus reichen nicht
- Oliver Bettermann

- vor 4 Stunden
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Michendorf - Wer mit dem Fahrrad zum Gesundheitszentrum in Michendorf fährt, steht offenbar immer wieder vor einem ganz praktischen Problem: Wohin mit dem Rad? Eine Bürgerin hat sich deshalb über den Kummerkasten der Michendorfer Rundschau an die Redaktion gewandt.
Ihr Hinweis ist eindeutig: Die vorhandenen Fahrradständer unmittelbar am Ärztehaus reichten nicht aus.
Die MIR hat das Anliegen an die Gemeindeverwaltung weitergegeben und nachgefragt.
Die Antwort zeigt: Das Problem ist dort bereits bekannt – eine konkrete Erweiterung der Fahrradstellplätze ist bislang allerdings nicht absehbar.
Gemeinde hat Betreiber mutmaßlich bereits mehrfach angesprochen
Nach Angaben der Verwaltung habe die Gemeinde den Betreiber des Gesundheitszentrums bereits mehrfach darauf hingewiesen, „dass seitens der Patienten ein höherer Bedarf an Fahrradstellplätzen besteht“.
Das Platzproblem direkt vor dem Gebäude lässt sich offenbar nicht ohne Weiteres lösen.
Dort sei der verfügbare Raum „sehr begrenzt“, erklärt die Verwaltung gegenüber der MIR.
Ob der Betreiber dennoch zusätzliche Fahrradständer schaffen will, bleibt offen.
Der Gemeinde sei derzeit nicht bekannt, ob eine Erweiterung der Stellplätze am Gesundheitszentrum vorgesehen sei.
Damit ist zumindest klar: Der Wunsch nach mehr Abstellmöglichkeiten ist weder neu noch unbekannt. Eine konkrete Lösung gibt es bislang jedoch nicht.
Verwaltung verweist auf Fahrradständer am Rathaus
Ganz ohne Alternative sollen Radfahrerinnen und Radfahrer nach Auffassung der Gemeinde dennoch nicht dastehen. Im unmittelbaren Umfeld des Gesundheitszentrums gebe es weitere Fahrradständer, die von der Gemeinde aufgestellt worden seien.
Diese könnten selbstverständlich auch von Patientinnen und Patienten des Ärztezentrums genutzt werden, heißt es aus der Verwaltung. Zu finden seien sie insbesondere rund um das Rathaus.
Kummerkasten bringt Anliegen ins Rathaus
Der Fall zeigt zugleich, wofür der MIR-Kummerkasten gedacht ist: Bürgerinnen und Bürger können Probleme aus ihrem unmittelbaren Alltag an die Redaktion herantragen. Die MIR prüft die Hinweise und fragt bei den zuständigen Stellen nach.
Beim Ärztehaus ist der zusätzliche Bedarf an Fahrradstellplätzen nun jedenfalls noch einmal offiziell angesprochen. Ob daraus am Ende auch zusätzliche Fahrradbügel entstehen werden, bleibt vorerst offen.




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