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Neue Einsatzfahrzeuge im Kreis – das steckt hinter den Katastrophenschutz-Plänen

Michendorf - Mit der Übergabe neuer Sonderfahrzeuge an sechs Städte und Gemeinden hat der Landkreis Potsdam-Mittelmark die Ausstattung seiner Katastrophenschutz-Leuchttürme nach eigenen Angaben abgeschlossen.


Die geländetauglichen Pick-ups vom Typ Ford Ranger wurden am 19. März am Feuerwehrtechnischen Zentrum in Beelitz-Heilstätten übergeben. Veröffentlicht wurde die Mitteilung am 20. März.


Nach Angaben des Landkreises dienen die Fahrzeuge als Kommandowagen für Amts- und Gemeindewehrführungen. Sie sollen insbesondere bei Sonderlagen helfen – auch in schwer zugänglichem Gelände wie Wald- und Flurbereichen.


Gleichzeitig sollen die Kommunen damit den Landkreis im Katastrophen- und Zivilschutz unterstützen. Für die Fahrzeuge mit Sonderausstattung wurden demnach jeweils rund 75.000 Euro investiert.


Insgesamt belief sich die Ausstattung aller Katastrophenschutz-Leuchttürme im Landkreis auf rund 2,86 Millionen Euro.


Sechs Kommunen erhalten neue Kommandowagen

Die jetzt übergebenen Fahrzeuge gingen laut Landkreis an das Amt Beetzsee, die Stadt Beelitz, das Amt Brück, die Gemeinde Groß Kreutz/Havel, die Gemeinde Wiesenburg/Mark und das Amt Ziesar.


Der Landkreis betont zugleich, dass inzwischen jede kreisangehörige Stadt und Gemeinde über einen vollständig eingerichteten Katastrophenschutz-Leuchtturm verfüge.

Diese Einrichtungen sollen im Ernstfall die ersten Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger sein – etwa bei größeren Schadenslagen oder bei eingeschränkter Energieversorgung.


Für Michendorf ist die Meldung vor allem mit Blick auf den Bevölkerungsschutz relevant.

Denn auch hier in der Gemeinde spielen funktionierende Notfallstrukturen eine wichtige Rolle – etwa dann, wenn bei einem flächendeckenden Stromausfall oder einer anderen Krisenlage schnelle Informationen und feste Anlaufpunkte gebraucht werden.


Der Landkreis hebt hervor, dass er weiter in Ausstattung und Ausbildung investieren wolle. Landrat Marko Köhler erklärte laut Mitteilung, Sicherheit bleibe eine Daueraufgabe.


Was Leuchttürme im Ernstfall leisten sollen

Katastrophenschutz-Leuchttürme sind dafür gedacht, Bürgern auch dann Orientierung zu geben, wenn reguläre Kommunikationswege nur eingeschränkt funktionieren.


Sie sollen zentrale Punkte sein, an denen Informationen gebündelt werden und Hilfe koordiniert werden kann. Dass der Landkreis den Aufbau nun als abgeschlossen bezeichnet, ist deshalb ein wichtiger Baustein für die Krisenvorsorge in Potsdam-Mittelmark.

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