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15.300 Euro für AWO: Balzer & Woidke würdigen Einsatz

vor 1 Tag
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Michendorf – Der AWO Bezirksverband Potsdam erhält 15.300 Euro aus Lottomitteln für sein Ehrenamtsprojekt „Strahlendes Engagement – Technik für ein lebendiges Miteinander“. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) überreichte den symbolischen Scheck am Freitag bei einer Klausurtagung der AWO-Ortsvereine in Michendorf. An dem Treffen nahm auch die direkt gewählte Landtagsabgeordnete Melanie Balzer (SPD) teil, deren Wahlkreis auch die Gemeinde Michendorf umfasst.


Mit der Förderung will die AWO ihre ehrenamtliche Arbeit praktisch unterstützen. So sollen unter anderem Veranstaltungstechnik und Pavillons angeschafft werden. Nach Angaben der Staatskanzlei sollen damit Begegnungsräume geschaffen, ehrenamtliches Engagement sichtbarer gemacht und neue Freiwillige gewonnen werden.


Woidke dankt Ehrenamtlichen

Bei der Übergabe stellte Woidke die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit innerhalb der AWO heraus. Der Verband leiste Unterstützung in zahlreichen sozialen Bereichen – von der Obdachlosenhilfe über die Sucht- und Schuldnerberatung bis zur Hilfe für Geflüchtete.


Viele dieser Angebote seien ohne freiwilliges Engagement kaum in dieser Breite möglich. Die Ehrenamtlichen und Beschäftigten hätten, so Woidke, „für alle ein offenes Ohr und ein riesengroßes Herz“. Ihre Arbeit verdiene Respekt.


Der Ministerpräsident ist nach Angaben der AWO selbst seit 1995 Mitglied des Verbandes. Bei der Klausurtagung fasste er seine Wertschätzung für die freiwillig Engagierten in einem kurzen Satz zusammen: „Das wichtigste am Ehrenamt ist das Herz.“


Balzer: AWO lebt Zusammenhalt vor

Auch Melanie Balzer würdigte gegenüber der Michendorfer Rundschau die Arbeit des Wohlfahrtsverbandes. Die SPD-Abgeordnete vertritt seit 2024 den Wahlkreis Potsdam-Mittelmark II. Dazu gehören neben mehreren weiteren Städten und Gemeinden des Landkreises auch Michendorf.


„Miteinander und Zusammenhalt darf nicht nur gefordert sondern muss auch gelebt werden“, erklärte Balzer. Die AWO sei seit vielen Jahren ein Beispiel dafür, wie dies gelingen könne. „Sie bringt Menschen zusammen, setzt sich für diejenigen ein, die Hilfe brauchen und hat das Herz stets am richtigen Fleck.“


Ihr Dank richte sich dabei ausdrücklich an beide Säulen der Arbeit des Verbandes: „Ich bedanke mich recht herzlich bei allen Ehrenamtlichen und Beschäftigten der AWO für ihr großartiges Engagement im Land Brandenburg.“


Klausur mit Blick auf die kommenden Monate

Die Scheckübergabe war Teil einer Klausurtagung der AWO-Ortsvereine. Bei dem Treffen ging es auch um die weitere Arbeit des Verbandes. Die Klausur diente der Vorbereitung auf die Bezirksdelegiertenkonferenz im Oktober. Dort soll unter anderem das Präsidium gewählt und ein neues Leitbild der Potsdamer Arbeiterwohlfahrt verabschiedet werden.


Nach der Übergabe kamen Woidke und Balzer nach Angaben der AWO noch mit den ehrenamtlichen Vorsitzenden der Ortsvereine und der Kreisverbände Brandenburg an der Havel und Prignitz sowie mit Vorstand und Präsidium des AWO Bezirksverbandes Potsdam ins Gespräch.


Der Bezirksverband ist einer der größten sozialen Träger in der Region: Nach Angaben der Staatskanzlei beschäftigt er rund 2.600 Menschen und betreibt mehr als 170 soziale Einrichtungen und Beratungsstellen. Eine eigene Ehrenamtsagentur koordiniert zusätzlich das freiwillige Engagement innerhalb des Verbandes.

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