Jugendtreff macht wieder auf: Neustart in der Potsdamer Straße
- Oliver Bettermann

- 29. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Michendorf – Lange war es ruhig, jetzt kommt wieder Leben rein: Der Jugendtreff in der Potsdamer Straße 57 ist zurück. Seit Kurzem hat die Einrichtung wieder geöffnet – und setzt dabei bewusst auf einen Neustart mit frischem Konzept und neuen Gesichtern.
Feste Zeiten, offenes Angebot
Geöffnet ist der Treff künftig regelmäßig an drei Tagen in der Woche: dienstags, donnerstags und freitags jeweils von 14 bis 20 Uhr. Damit entsteht wieder ein verlässlicher Anlaufpunkt für junge Menschen in der Gemeinde – gerade am Nachmittag und frühen Abend.
Vor Ort erwartet die Besucher ein klassisches, aber bewusst offen gehaltenes Angebot: Tischtennis, Fußball und Raum für eigene Ideen. Der Treff versteht sich nicht als starres Programm, sondern als Ort, der gemeinsam mit den Jugendlichen gestaltet werden soll.
Neue Gesichter setzen auf Beteiligung
Mit Finn und Falko sind auch zwei neue Jugendsozialarbeiter im Einsatz. Sie sollen den Treff nicht nur betreuen, sondern aktiv mit den Jugendlichen weiterentwickeln.
Ziel sei es laut Gemeinde, einen „offenen, sicheren Treffpunkt“ zu schaffen, der sich an den Bedürfnissen der jungen Menschen orientiert.
Der Ansatz dahinter: Beteiligung statt Vorgabe. Was vor Ort passiert, soll nicht von oben festgelegt werden, sondern gemeinsam wachsen.
Neustart mit Signalwirkung
Die Wiedereröffnung ist mehr als nur eine organisatorische Rückkehr zum Betrieb.
Nach Phasen eingeschränkter Nutzung oder Schließung sendet der Neustart auch ein Signal: Jugendarbeit soll in Michendorf wieder sichtbarer und greifbarer werden.
Ob das Konzept langfristig trägt, wird sich vor allem daran zeigen, wie gut es gelingt, die Jugendlichen tatsächlich einzubinden – und ob der Treff wieder zu einem festen Bestandteil im Alltag vieler junger Menschen wird.




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