Neue Azubis für Michendorf: Verwaltung setzt weiter auf eigenen Nachwuchs
- Oliver Bettermann

- vor 3 Tagen
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Michendorf – Die Gemeindeverwaltung setzt auch im kommenden Jahr ein klares Signal in Richtung Zukunft: Ausbildung bleibt ein zentraler Baustein. Nach Angaben aus einem aktuellen Social-Media-Beitrag hat ein neuer Auszubildender jetzt seinen Vertrag unterzeichnet.
Ab August 2026 soll er seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten in der Gemeinde beginnen.
Damit bleibt die Zahl der Nachwuchskräfte stabil. Auch im kommenden Ausbildungsjahr sollen insgesamt vier Auszubildende in der Verwaltung tätig sein.
Neben dem klassischen Verwaltungsberuf werden dabei auch andere Fachrichtungen abgedeckt: Immobilienkaufleute, Kaufleute für Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Straßenwärter gehören zum Ausbildungsspektrum der Gemeinde.
Mehrstufiges Verfahren – Entscheidung für Engagement
Der neue Auszubildende habe sich laut Darstellung der Verwaltung in einem mehrstufigen Auswahlverfahren durchgesetzt.
Entscheidend sei dabei insbesondere das gezeigte Engagement gewesen. Solche Verfahren gelten in Kommunalverwaltungen inzwischen als Standard, um geeignete Bewerber frühzeitig zu identifizieren und langfristig zu binden.
Gleichzeitig stehen für andere Nachwuchskräfte wichtige Wochen bevor: Zwei Auszubildende bereiten sich derzeit auf ihre Abschlussprüfungen vor. Die Verwaltung wünsche ihnen hierfür „viel Erfolg und auch ein bisschen Glück“, heißt es in dem Beitrag.
Ausbildung als strategischer Faktor
Die kontinuierliche Ausbildung eigener Fachkräfte hat für Kommunen eine wachsende Bedeutung. Gerade im öffentlichen Dienst verschärft sich der Fachkräftemangel spürbar.
Viele Verwaltungen setzen deshalb gezielt auf Nachwuchs aus den eigenen Reihen, um langfristig qualifiziertes Personal zu sichern.
Auch in Michendorf zeigt sich diese Entwicklung: Neben den klassischen Verwaltungsberufen unterstützt die Gemeinde seit mehreren Jahren auch die Ausbildung im sozialen Bereich.
So würden angehende Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas bei ihrer Teilzeitausbildung begleitet. Nach Angaben der Verwaltung habe man auf diesem Weg bereits zahlreiche Fachkräfte gewinnen können.
Lob für Ausbilder – Fokus auf individuelle Förderung
Besonders hervorgehoben wird die Rolle der Ausbilderinnen und Ausbilder innerhalb der Verwaltung. Sie würden die Nachwuchskräfte nicht nur fachlich begleiten, sondern auch individuell fördern und motivieren.
Zudem investierten sie selbst in Fortbildungen, um die Qualität der Ausbildung weiter zu verbessern.
Die Strategie ist klar erkennbar: Michendorf setzt auf Kontinuität und eigene Ausbildung, um den steigenden Anforderungen an Verwaltung und öffentliche Dienstleistungen gerecht zu werden – und gleichzeitig junge Menschen frühzeitig an die Region zu binden.




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