Neuer Caterer für Kitas und Schulen: Ab Mai wird in Michendorf anders gekocht
- Oliver Bettermann

- 23. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Michendorf - Beim Mittagessen für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde Michendorf steht ein Wechsel an: Ab dem 1. Mai 2026 übernimmt ein neuer Anbieter die Verpflegung in den Kindertagesstätten und Schulen.
Nach Angaben der Gemeinde soll künftig die Vielfalt Menü GmbH die Mittagsversorgung organisieren und je nach Einrichtung weitere Verpflegungsangebote bereitstellen.
Wechsel zum Monatsbeginn
Für viele Familien ist das eine Nachricht mit unmittelbaren Folgen im Alltag. Denn mit dem Monatswechsel ändert sich nicht nur der Name auf dem Speiseplan, sondern auch die organisatorische Zuständigkeit.
Die Gemeindeverwaltung erklärt, mit dem Caterer-Wechsel das Ziel zu verfolgen, die Qualität der Speisen weiter zu verbessern, eine ausgewogene und kindgerechte Ernährung sicherzustellen und nachhaltige sowie regionale Aspekte stärker zu berücksichtigen.
Ob und wie schnell Eltern und Kinder die angekündigten Verbesserungen tatsächlich im Alltag bemerken, dürfte sich allerdings erst nach dem Start des neuen Angebots zeigen.
Klar ist zunächst: Der bisherige Vertrag mit RWS endet am 30. April. Ab dem 1. Mai sollen dort keine Bestellungen mehr möglich sein.
Das kostet das Mittagessen künftig
Die Gemeinde hat zugleich die künftigen Preise veröffentlicht. Für Kitakinder soll ein Mittagessen 2,55 Euro kosten. Für Grundschulkinder werden 3,00 Euro fällig, für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I 3,10 Euro.
Damit bekommen Eltern frühzeitig zumindest in einem Punkt Planungssicherheit. Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten schauen viele Familien genau hin, wenn sich bei Betreuung, Schule und Verpflegung etwas ändert.
Der Wechsel des Anbieters ist deshalb mehr als eine bloße Verwaltungsnotiz – er betrifft tagtäglich zahlreiche Haushalte in der Gemeinde.
Infos kommen über App und Schule
Nach Angaben der Verwaltung sollen die bestehenden Abläufe rechtzeitig angepasst werden, damit der Übergang reibungslos gelingt. Weitere Informationen zum Bestellsystem sollen für Kita-Kinder über die KiKom-App folgen, für Schulkinder per E-Mail über die jeweilige Schule.
Wer bislang das System des bisherigen Anbieters genutzt hat, sollte zudem einen weiteren Hinweis beachten: Die Gemeinde empfiehlt, eine E-Mail an den bisherigen Caterer zu senden, wenn die Daten dauerhaft aus dem bisherigen Bestellsystem gelöscht werden sollen.
Auch das zeigt, dass der Wechsel nicht nur organisatorisch, sondern auch ganz praktisch vorbereitet werden muss.
Für Familien zählt am Ende der Alltag
Die Verwaltung setzt mit der Ankündigung auf einen geordneten Übergang. Für Eltern dürfte nun vor allem entscheidend sein, ob Informationen rechtzeitig ankommen, die Umstellung technisch funktioniert und das Essen am Ende tatsächlich besser, verlässlich und alltagstauglich ist.
Denn bei Kita und Schule gilt wie so oft: Große Ziele sind das eine – entscheidend ist, was am Ende auf dem Teller liegt.




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