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Anhörung zum geplanten Wasserschutzgebiet Wildenbruch-Bergheide

  • Autorenbild: MirKI
    MirKI
  • vor 10 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Wildenbruch – Das geplante Wasserschutzgebiet rund um das Wasserwerk Wildenbruch-Bergheide geht in die nächste Verfahrensphase. Am Dienstag, 8. September 2026, lädt die untere Wasserbehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark um 17 Uhr zu einer mündlichen Erörterung ins Rathaus Michendorf ein.


Dabei geht es um die Einwendungen, die während des bereits abgeschlossenen Anhörungsverfahrens eingereicht wurden. Neue Einwände können an diesem Abend nicht mehr erhoben werden. 


Einwendungen werden öffentlich erörtert

Der Landkreis hatte die Unterlagen zum geplanten Wasserschutzgebiet vom 11. Mai bis 19. Juni 2026 öffentlich ausgelegt. Die Frist für Einwendungen endete anschließend am 3. Juli.

Nun sollen die fristgerecht eingegangenen Bedenken und Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange besprochen werden.


Der Erörterungstermin findet im Großen Saal im dritten Obergeschoss des Rathauses Michendorf am Richard-Muth-Platz 1 statt. Nach Angaben des Landkreises kann jeder Betroffene daran teilnehmen. Diejenigen, die bereits rechtzeitig Einwendungen vorgebracht haben, erhalten dabei die Möglichkeit, Stellung zu beziehen und Fragen zu stellen.


Schutz für das Grundwasser

Hintergrund des Verfahrens ist die geplante Festsetzung eines Wasserschutzgebietes für das Wasserwerk Wildenbruch-Bergheide. Ziel ist es, das Grundwasser im Einzugsgebiet des Wasserwerks vor nachteiligen Einwirkungen zu schützen.


Wasserschutzgebiete können dafür bestimmte Nutzungen verbieten oder einschränken und Eigentümern beziehungsweise Nutzungsberechtigten bestimmte Pflichten auferlegen.


Von der geplanten Unterschutzstellung sind nach den veröffentlichten Unterlagen Flächen in den Gemarkungen Michendorf und Wildenbruch betroffen. Der genaue Verlauf ergibt sich aus den Karten zum Verordnungsentwurf.


Gemeinde weist Verantwortung von sich

Zuständig für das Verfahren ist nicht die Gemeinde Michendorf, sondern die untere Wasserbehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Die Gemeinde weist in ihrer Mitteilung ausdrücklich darauf hin, dass die Verfahrensunterlagen vom Landkreis erarbeitet wurden.


Der Termin im Rathaus ist damit vor allem der Ort für die förmliche Erörterung bereits erhobener Einwendungen. Eine neue Beteiligungsrunde beginnt dadurch nicht.


KI-Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell geprüft.

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