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Drei Rote Stühle für Wildenbruch & Langerwisch: Melanie Balzer auf Zuhör-Tour

vor 4 Minuten
2 Min. Lesezeit

Wildenbruch/Langerwisch - Rote Stühle, eine Landtagsabgeordnete und jede Menge Gesprächsstoff: Melanie Balzer (SPD) war mit ihrer „Rote-Stühle-Tour“ in der Gemeinde Michendorf unterwegs. In Wildenbruch und Langerwisch suchte die direkt gewählte Landtagsabgeordnete das Gespräch mit den Menschen vor Ort.


Dabei ging es nicht nur um große politische Fragen, sondern vor allem um das, was die Bürger im Alltag beschäftigt.

Einkaufsmöglichkeiten, Radwege und die Beteiligung von Kindern gehörten nach Angaben der Politikerin zu den angesprochenen Themen. Auch das Miteinander im Dorf spielte eine Rolle.

Wie kann eine funktionierende Dorfgemeinschaft erhalten werden, in der sich die Menschen gegenseitig unterstützen?


Auf ihren sozialen Kanälen bedankte sich Balzer anschließend für die Begegnungen und den Austausch in beiden Michendorfer Ortsteilen.


Drei Stühle als Einladung zum Gespräch

Die Idee hinter der Tour ist denkbar einfach: Drei rote Stühle sollen zum Gespräch einladen.

Statt darauf zu warten, dass Bürger mit ihren Anliegen den Weg in ein Abgeordnetenbüro finden, kommt die Politikerin selbst in die Orte.


Auf Anfrage der Michendorfer Rundschau erklärt Balzer ihre Beweggründe: „Mir ist es wichtig, mit den Bürgerinnen und Bürgern in den direkten Austausch zu kommen. Deswegen möchte ich jeden Ortsteil in meinem Wahlkreis, der von Wiesenburg/Mark bis nach Schwielowsee reicht, besuchen.“


Die Tour soll dabei ausdrücklich mehr sein als ein einzelner Besuch in einer größeren Gemeinde. Balzer möchte auch die kleineren Ortsteile erreichen und den Menschen Gelegenheit geben, ihre Anliegen unmittelbar vorzubringen.


„Mit meiner Rote Stühle Tour mache ich ein Angebot an die Bürgerinnen und Bürger, Hinweise und Probleme direkt vor Ort mit mir zu besprechen“, so die Sozialdemokratin gegenüber der MIR.


Schon im August Halt in Fresdorf

Die roten Stühle sind in Michendorf übrigens keine Neuheit. Bereits am 28. August machte Balzer mit ihrer Tour in Fresdorf Station. Dort lud die SPD-Politikerin die Bürger am Anger zum Gespräch ein.


Auch außerhalb der Tour ansprechbar

Wer die roten Stühle in seinem Ort verpasst hat, soll nach Balzers Worten dennoch Gelegenheit bekommen, mit ihr ins Gespräch zu kommen.


„Wer an dem Tag, an dem ich vor Ort bin, keine Zeit hat, soll aber keinen Nachteil haben. Selbstverständlich bin ich auch an allen anderen Tagen immer gern für die Bürgerinnen und Bürger über mein Wahlkreisbüro ansprechbar“, erklärt die Abgeordnete gegenüber der MIR.

Die „Rote-Stühle-Tour“ soll damit eine zusätzliche Möglichkeit schaffen, Anliegen direkt an die Landespolitik heranzutragen.


Für Wildenbruch und Langerwisch ist die Gesprächsrunde zunächst beendet. Die angesprochenen Themen reichen jedoch über den Besuch der Abgeordneten hinaus. Ob und welche Anregungen aus den beiden Ortsteilen ihren Weg in die politische Arbeit im Brandenburger Landtag finden, bleibt abzuwarten.

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