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Feuer und Flamme für unsere Museen – Auftakt in Michendorf

Bild: Clemens Franz | Wikimedia
Bild: Clemens Franz | Wikimedia

Michendorf – Am 25. Oktober wird Michendorf zur kulturellen Bühne des Landkreises. Ausgerechnet hier fällt der Startschuss für den 21. Aktionstag „Feuer und Flamme für unsere Museen“. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark eröffnet das traditionsreiche Format im Heimatmuseum Michendorf – gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Kultur und zahlreichen Gästen.


Nach Angaben der Kreisverwaltung soll der Aktionstag dort feierlich eröffnet werden. Das Signal ist deutlich: Michendorf steht an diesem Nachmittag im Mittelpunkt eines Netzwerks aus Dutzenden Museen, die ihre Türen, Vitrinen und Werkstätten öffnen. Der Eintritt sei frei, heißt es.


Für die Gastgeber vor Ort ist der Tag ein Höhepunkt des Jahres. Das Heimatmuseum öffnet am 25. Oktober von 13 bis 19 Uhr seine Türen, wie der Heimatverein Michendorf mitteilt. Damit bekommt der landesweite Auftakt einen klaren lokalen Fokus: In den Räumen am Wolkenberg – unweit der alten Mühle – können Besucher tief in die Dorf- und Alltagsgeschichte eintauchen. Mitglieder des Vereins erzählen von der Sammlung, den Menschen dahinter und vom Leben im alten Michendorf. Diese Mischung aus authentischen Objekten, persönlicher Vermittlung und ehrenamtlicher Leidenschaft gilt als Markenzeichen des Hauses, berichten die Organisatoren.


Über Michendorf hinaus beteiligen sich nach Angaben des Landkreises mehr als 50 Museen im westbrandenburgischen Verbund – von Technik- und Industriestandorten bis zu Kunstorten und regionalgeschichtlichen Sammlungen. Insgesamt 51 Einrichtungen im Havelland, im Fläming und im Ruppiner Land öffnen ihre Türen. Der Tag richtet sich ausdrücklich an Familien und Neugierige. Geplant sind Führungen, Mitmachaktionen und Lichterinszenierungen. In vielen Kommunen sind die Häuser von 13 bis 19 Uhr geöffnet – vom Industriemuseum Teltow bis zu den Museen im Hohen Fläming.


Dass der offizielle Start diesmal in Michendorf liege, werten die Veranstalter als Anerkennung für das Engagement vor Ort. Mit dem Auftakt solle ein Signal gesetzt werden für die kleinen, oft ehrenamtlich geführten Museen, die den kulturellen Zusammenhalt im ländlichen Raum tragen. Der Aktionstag habe sich seit 2005 zu einem generationenübergreifenden Ereignis entwickelt, heißt es in den überregionalen Hinweisen.


Die Idee hinter „Feuer und Flamme“ ist schnell erklärt: Lust auf Museum – niedrigschwellig, familienfreundlich und nah dran an den Geschichten der Orte. Das Format will Sichtbarkeit schaffen und neue Zugänge eröffnen, besonders dort, wo Vereine, Initiativen und Kommunen gemeinsam Kultur möglich machen. Dass dies in Michendorf gelingt, zeigen die regelmäßigen Öffnungstage und Sonderaktionen des Heimatmuseums, wie der Heimatverein dokumentiert.


Für Besucherinnen und Besucher bietet der Auftakt in Michendorf eine besondere Atmosphäre. Am späten Nachmittag und Abend setzen viele Häuser auf Licht- und Feuerelemente, die die Ausstellungen in warmes Leuchten tauchen – ein Markenzeichen des Aktionstages, wie mehrere Veranstalter ankündigten. Wer seine Route plant, findet im offiziellen Veranstaltungskalender des Landkreises und in den Programmübersichten alle Orte, Zeiten und Aktionen. Für Michendorf gilt: geöffnet von 13 bis 19 Uhr.


Am Ende steht mehr als ein kultureller Termin: Der Auftakt im Heimatmuseum zeigt, was die Region stark macht – Ehrenamt, Gemeinsinn und Stolz auf die eigene Geschichte. Die Kreisverwaltung betont, dass „Feuer und Flamme“ den Museen Sichtbarkeit verleihe, die sonst im Schatten der großen Häuser stünden. Und Michendorf? Liefert den besten Beweis dafür, dass Leidenschaft für Geschichte auch heute noch hell leuchten kann.

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