Rauch statt kühler Nachtluft? Anwohnerin aus Wildenbruch bittet um Rücksicht
- Oliver Bettermann

- vor 1 Tag
- 1 Min. Lesezeit
Wildenbruch - Sommerabende, offene Fenster, endlich etwas kühlere Luft: Gerade nach warmen Tagen versuchen viele Menschen, ihre Wohnungen über Nacht herunterzukühlen.
Wenn dann in der Nachbarschaft Feuerstellen brennen oder feuchtes Holz stark qualmt, kann aus der erhofften Frischluft schnell eine Rauchwolke werden.
Eine Anwohnerin aus Wildenbruch hat sich deshalb an die Michendorfer Rundschau gewandt.
Ihr Anliegen: mehr Rücksicht bei Feuerstellen am späten Abend – besonders bei Wärme, offenen Fenstern und Kindern im Haus.
Ihre Bitte an die Nachbarschaft:
„Liebe Nachbarn, ich habe vollstes Verständnis dafür, dass ein gemütliches Feuer etwas Schönes sein kann. Normalerweise sitze ich selbst gern am Lagerfeuer und genieße die Atmosphäre.
Aktuell sind es draußen aber noch 23 Grad – und ich versuche gerade, meine Wohnung ohne Klimaanlage etwas herunterzukühlen. Leider zieht dabei Rauch direkt durch die geöffneten Fenster hinein.
Damit bleibt nur die Wahl: Fenster schließen und die Wohnung in eine Sauna verwandeln – oder offen lassen und die Nachtluft mit deutlicher Rauchnote genießen.
Deshalb meine freundliche Bitte: Denkt bei solchen Temperaturen vielleicht kurz darüber nach, ob ein Feuer wirklich nötig ist. Kühle Luft wäre schön – am liebsten ohne Räucheraroma.
Vielen Dank für euer Verständnis und einen schönen Abend.“
Was meint ihr: berechtigter Hinweis – oder gehört Lagerfeuer-Rauch im Dorf eben manchmal dazu?




Kommentare