"Was wäre wenn" alle Gäste des 18. Langerwischer Höfefestes noch lange davon träumen würden?
Gastbeitrag - Unser Höfefest ist 18 geworden, somit volljährig und erwachsen.
Auch wenn es fast schon ein Selbstläufer und für viele eine schöne Tradition mit einem festen Termin im Kalender ist, kostet es viel Zeit und Mühe, das Fest zu organisieren.
Das reicht von diversen Antragstellungen über die Standbesetzung und deren Koordinierung sowie die Abfrage der Höfe bis hin zur Finanzabrechnung und GEMA-Meldung.
Daher gilt mein allererster Dank allen Hof- und Standteilnehmern des Festes und natürlich den unermüdlichen, fleißigen Helfern hinter und vor den Kulissen. Ob beim Auf- und Abbau, bei der Dekoration, der Gestaltung von Plakaten und Gutscheinen oder im Service: Ihr alle macht das Fest erst liebenswert!
Gemeinsam fördern wir den Gemeinsinn und das Miteinander in der Nachbarschaft. Wir haben unseren Gästen ein ganz besonderes Fest geschenkt!
„Was wäre, wenn …?“ – unser Motto: der Wunsch nach Freude und Frohsinn, Spaß und Musik, Gesang und Unbeschwertheit. Fünf Stunden ohne Alltagsstress und berufliche Herausforderungen, ohne stressige Familienroutine und aufregende Weltpolitik.
Auch wenn Letztere momentan sehr ernst aussieht, hoffen wir, dass es uns gelungen ist, all unseren Besuchern Freude zu schenken.
Auch hier zu Hause geht das Leben weiter, man steht seinen Mann oder seine Frau, engagiert sich und sorgt sich. Dafür können wir auch gemeinsam feiern – das haben wir uns verdient!
Was haben wir dafür aufgefahren? Ein gut besuchtes Theaterstück in der Kirche, beschwingte A-cappella-Musik, ein kleines Konzert des Langerwischer Frauenchors, der passend zum Motto extra ein eigenes Lied komponiert hatte, ein super tolles Konzert der Damenband 3-fach und traditionelle irische Musik sowie Straßenmusiker mit Drehorgel und Dudelsack.
Eine offene Schmiede und das Galeriecafé. Höfe voller Marktstände und Vereinsleben mit Kulinarik, Handwerk, Hobby, Trödel, Schmuck, Geschenkideen sowie Strick- und Nähwaren. Zwei Bars, einen Bierwagen, zwei Kuchenbasare und ein Eisrad. Eine Ponywiese, unsere Kinderterrasse und eine gut gebuchte ortsansässige Geistheilerin.
Geschenkt wurden uns im Gegenzug von den Gästen trotz einiger Regenschauer viel Anerkennung und Lob, ein gewinnendes Lächeln und Applaus. Danke für die vielen lobenden Worte, die die Bürgermeisterin, der Ortsvorsteher und die Chefin des Kulturbundes bei der Eröffnung an mich persönlich richteten. Letztere kam mit einem riesigen Blumenstrauß.
Was wäre, wenn die vielen Wünsche, die am Stand von Whier e. V. notiert worden sind, später von anderen Gästen des Wilhelmshorster Weihnachtsmarktes vom Baum gepflückt würden und in Erfüllung gingen? Was wäre, wenn dies Schule machte, damit Nachbarschaft gelebt wird, Freundschaften entstehen, Einsamkeit schwindet sowie Solidarität und Hilfsbereitschaft gefördert werden?
Dies haben auch viele bunte Bilder ausgedrückt, die beispielsweise von Birgit, Uta, Margitta und Martina mitgebracht oder von Kindern gemalt und ausgestellt wurden. Dafür gab es tolle kulinarische Gutscheine.
Auch dem Gemeindeamt, dem Ortsbeirat und vor allem den Anwohnern gilt mein Dank.
Ein ganz besonderer Dank gilt unseren Gästen, die trotz der Regenschauer aushielten, beisammenblieben oder rundherum Unterschlupf fanden.
Nach dem Fest ist vor dem Fest. Es würde mich freuen, wenn wir für das nächste Jahr, am 4. September 2027, ein schönes Motto fänden. Melden Sie sich bei mir! Sie können sich auch jederzeit mit einem Stand, Ihrem Hof oder Ihrem Verein bei mir anmelden.
Bleiben Sie alle gesund, damit wir uns in einem Jahr auf dem Fest wiedersehen und gemeinsam feiern können.




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