Der MIR-Kummerkasten kommt ins Korfu
- Oliver Bettermann

- vor 2 Tagen
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Michendorf – Ein Schlagloch, das seit Monaten nervt. Ärger mit einer Behörde. Probleme auf dem Schulweg, Fragen zum Verkehr oder ein Thema im eigenen Ortsteil, bei dem sich einfach nichts bewegt: Mit dem MIR-Kummerkasten will die Michendorfer Rundschau Bürgerinnen und Bürgern einen möglichst direkten Weg in die Redaktion bieten. Am Mittwoch, 26. August, gibt es dafür erstmals auch eine feste Anlaufstelle vor Ort.
Von 17 bis 20 Uhr steht die Redaktion der MIR im Restaurant Korfu für persönliche Gespräche zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer ein Anliegen hat, kann einfach vorbeikommen, schildern, worum es geht, und auf Wunsch Unterlagen, Fotos oder andere Dokumente mitbringen.
Vor-Ort-Termin und darüber hinaus
Der Vor-Ort-Termin ist allerdings ausdrücklich keine klassische Sprechstunde, auf die sich der Kummerkasten beschränkt. Gerade Berufstätige, Eltern, Menschen im Schichtdienst oder Bürgerinnen und Bürger mit anderen Verpflichtungen können zwischen 17 und 20 Uhr möglicherweise gar nicht vorbeikommen.
Deshalb gilt: Kein Anliegen soll an einer Uhrzeit scheitern. Wer am Mittwoch verhindert ist, kann sich jederzeit bei der Redaktion melden – per E-Mail, über die Social-Media-Kanäle der MIR oder telefonisch. Anschließend kann ein individueller Gesprächstermin vereinbart werden, der zur jeweiligen persönlichen Situation passt.
Ob morgens, später am Abend oder zu einem anderen vereinbarten Zeitpunkt:
Der Kummerkasten soll möglichst allen Menschen in der Gemeinde offenstehen – unabhängig davon, welchen Beruf sie ausüben oder wie viel freie Zeit ihnen im Alltag zur Verfügung steht.
Was passiert mit einem Hinweis?
Der Kummerkasten ist dabei mehr als nur ein Briefkasten für Beschwerden. Die Redaktion prüft eingehende Hinweise, recherchiert Hintergründe und fragt – wenn es journalistisch sinnvoll ist – bei Behörden, Unternehmen, Vereinen oder anderen zuständigen Stellen nach.
Dabei kann es um ganz unterschiedliche Themen gehen: Verwaltung, Verkehr, Schule, Sicherheit, Sauberkeit, Infrastruktur oder Probleme direkt vor der eigenen Haustür.
Auch Fotos, Dokumente oder Screenshots können der Redaktion zur Verfügung gestellt werden. Nicht jeder Hinweis wird zwangsläufig zu einem eigenen Artikel. Ziel ist aber, nachvollziehbaren Anliegen nachzugehen und dort nachzufragen, wo Bürgerinnen und Bürger selbst möglicherweise nicht weiterkommen.
Auch online jederzeit erreichbar
Wer sein Anliegen lieber schriftlich einreichen möchte, kann den michendorfer-rundschau.de/#kummerkasten jederzeit online nutzen. Das entsprechende Formular ist auf der Website der Michendorfer Rundschau erreichbar.
Darüber hinaus können Hinweise per E-Mail an redaktion@michendorfer-rundschau.de oder über die Social-Media-Kanäle der MIR geschickt werden.
Weitere feste Vor-Ort-Termine werden künftig rechtzeitig angekündigt werden.
Der erste Termin findet am Mittwoch, 26. August, von 17 bis 20 Uhr im Restaurant Korfu statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.




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